es gab zeiten als Klettern nutzlos war und niemand bemerkte die wenigen aussenseiter
die zufrieden in ihrer eigenen
welt lebten...

Klettern und Alpinismus war einmal ein Freiraum für waghalsige Außenseiter, Abenteuerer des Unnützlichen. Kletterer lebten von einem Tag auf den anderen, folgten ihren persönlichen Träumen, und ihr einzig wirkliches Problem war den nächsten Griff zu erreichen. Niemand kümmerte sich um sie und ihre Parallelwelt. Das brachte ihnen einerseits ein simples Leben in Armut, aber andererseits totale Freiheit...
Klettern und Alpinismus ist in aktuellen Zeiten auf ganz andere Ziele ausgerichtet: Viele moderne Kletterer stehen mehr auf soziale Anerkennung und Sponsorverträge als auf wirkliche Abenteuer. Der Stil ist unwichtig geworden, alles was zählt sind Nummern und selbst-inszenierte Rekorde um Journalisten zu beeindrucken und Titelseiten in den Medien zu landen.

 

 

Gut, dass es sie immer noch gibt, die richtigen Kletterer, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Ich habe großen Respekt für Kletterer, deren Tun nicht “fremdbestimmt” ist und die mit grenzenloser Begeisterung für sich selbst klettern. Erfolgsberichte ideenloser
Medien-Clowns sind dagegen extrem langweilig, weil die übereifrige Vermarktung erbarmungslos im Vordergrund steht. Die meisten dieser sogenannten “professionals” sind Propheten ohne Botschaft! Die public/media-Bewegung strebt nach nichts anderem, als der Bewunderung durch ein anspruchsloses Publikum! Oberflächliche and selbstgefällige Poser werden nie erkennen, dass es beim Klettern einen spirituellen Aspekt gibt.
Beobachtet man die aktuelle Kletterwelt, muss man sich fragen: Realisierte oder zerstörte Träume?

klettern ist bewusstseins
erweiternd

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